Kieferorthopädie

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Kieferorthopädie

Die Spezialisierung in der Medizin zur Erlangung fachlicher Expertise gilt auch für den Bereich Mund- und Kiefer sowie für die Zähne. Der Mund- und Kieferbereich erfüllt lebenswichtige Funktionen wie Ernährung, Sprechen und Atmen und muss daher gesund sein. In Fällen, in denen die Mund- und Kiefergesundheit nicht allein durch persönliche Pflege erhalten werden kann, kommen Fachärzte zum Einsatz. Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Kieferstruktur in Verbindung mit Zähnen und Mund. Der Mund ist ein komplexes Organ und bildet mit dem Kiefer eine funktionelle Einheit. Aus diesem Grund spezialisieren sich Zahnärzte weiter. Angeborene oder erst im Erwachsenenalter erkannte Kieferfehlstellungen sind behandlungsbedürftig. Dank der Kieferorthopädie gehören Kieferfehlstellungen und daraus resultierende Zahnfehlstellungen der Vergangenheit an.

Was ist Kieferorthopädie?

Eine grundlegende Voraussetzung für das menschliche Leben ist die Ernährung. Da diese über den Mund erfolgt, ist die Gesundheit der Zähne von entscheidender Bedeutung. Nicht nur die Zähne, sondern auch der Kiefer muss gesund sein. Ungleichgewichte beim Kauen entstehen häufig durch Fehlstellungen des Kiefers und können auch die Sprache beeinträchtigen. Für diese Probleme gibt es zahlreiche Ursachen, die Ziel der Kieferorthopädie ist es, diese zu beseitigen. Hierzu werden verschiedene Behandlungsmethoden eingesetzt. Obwohl kieferorthopädische Probleme häufig bei Kindern auffallen, können sie in jedem Alter auftreten. Bei Patienten, deren Kieferentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, können Zähne und Kiefer mithilfe von Zahnspangen und Apparaturen in die gewünschte Form gebracht werden. Bei älteren Patienten können chirurgische Eingriffe und prothetische Lösungen erforderlich sein. Mit dieser Spezialisierung der Zahnmedizin lassen sich all diese Probleme erfolgreich behandeln.

Was ist eine kieferorthopädische Fehlstellung?

Kieferfehlstellungen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und können unterschiedliche Ursachen haben. Genetische Faktoren, Gewohnheiten im Säuglings- und Kindesalter sowie Ernährungsgewohnheiten spielen dabei eine wichtige Rolle. Probleme wie ein vor- oder zurückliegender Unterkiefer oder Ungleichgewichte aufgrund der Größe von Zunge oder Zähnen gehören zum Fachgebiet der Kieferorthopädie. Der Kiefer kann bis zu einem bestimmten Alter ohne chirurgische Eingriffe geformt werden. Daher kann selbst ein frühzeitiger Zahnverlust zu Veränderungen der Kieferstruktur führen. Solche Veränderungen wirken sich auch negativ auf die Zahnstellung aus. Fachärzte sind in der Lage, diese Probleme effektiv zu beheben.

Ursachen kieferorthopädischer Probleme

Fehlstellungen des Kiefers können viele unterschiedliche Ursachen haben. Ein früher Behandlungsbeginn ist zwar zeitaufwendig, führt jedoch zu den besten Ergebnissen. Häufige Ursachen sind:
  • Genetische Faktoren: Einer der wichtigsten Einflussfaktoren. Probleme innerhalb der Familie können vererbt werden. Eine frühzeitige Diagnose erhöht die Erfolgschancen der Behandlung.
  • Flaschen- und Schnullergebrauch: Langanhaltender Gebrauch von Flasche oder Schnuller sowie Daumenlutschen können zu Fehlentwicklungen des Kiefers führen.
  • Zu große Zunge oder Zähne: Selten, aber möglich. Dies kann sowohl den Kiefer als auch die Zahnstellung negativ beeinflussen.
  • Fehlende Zähne: Ein Zahnverlust während der Wachstumsphase sollte behandelt werden, da sich sonst die Nachbarzähne verschieben und Platzprobleme entstehen.

Warum ist eine kieferorthopädische Behandlung notwendig?

Der Kiefer verändert sich während der gesamten Wachstumsphase eines Menschen. Diese Veränderungen beeinflussen auch die Zahnstellung und sollten gemeinsam beobachtet werden. Dafür ist die Untersuchung durch einen Kieferorthopäden erforderlich. Auch wenn häufig angenommen wird, dass nur Kinder betroffen sind, spielt die Kieferstruktur bei Menschen jeden Alters eine wichtige Rolle. Für eine gesunde Ernährung sind korrekt ausgerichtete Zähne und ein gesunder Kiefer notwendig. Unabhängig vom Alter ist eine Untersuchung daher unerlässlich. Kieferfehlstellungen bestehen oft ein Leben lang, sind jedoch kein unabänderliches Schicksal. Mithilfe moderner Methoden und Techniken können Kiefer korrigiert und Zähne ausgerichtet werden. Eine kieferorthopädische Untersuchung kann das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessern. Dank moderner Technologie lassen sich zudem zukünftige Probleme frühzeitig verhindern. Der beste Ansatz ist Prävention. Mit dieser spezialisierten Disziplin der Zahnmedizin kann die Mundgesundheit ein Leben lang erhalten werden.

Behandlungsmethoden in der Kieferorthopädie

Die Behandlung beginnt mit einer Untersuchung und der Erstellung eines individuellen Behandlungsplans durch den Facharzt. Dabei wird ein Modell der idealen Kiefer- und Zahnstruktur erstellt. Folgende Methoden kommen zum Einsatz:
  • Verwendung von Apparaturen: Individuell angepasste Apparaturen werden eingesetzt, um die Zahnstellung schrittweise zu korrigieren. Es gibt drei Arten:
    • Herausnehmbare Apparaturen
    • Funktionelle Apparaturen
    • Festsitzende Apparaturen
Herausnehmbare Apparaturen können vom Patienten selbst eingesetzt werden, während andere ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden.
  • Chirurgische Eingriffe: In Fällen, in denen andere Methoden nicht ausreichen, können chirurgische Eingriffe notwendig sein. Kieferfehlstellungen werden dabei mithilfe von Transplantaten und Implantaten korrigiert.

Die Bedeutung der Retention

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung ist die Retentionsphase entscheidend für den langfristigen Erfolg. Retentionsgeräte, auch Retainer genannt, sorgen dafür, dass die erreichte Zahnstellung erhalten bleibt. Da sich der Kiefer weiterhin verändern kann, ist die Anwendung dieser Geräte besonders wichtig. Je nach Empfehlung des Facharztes können herausnehmbare, festsitzende oder transparente Retainer verwendet werden. Bei konsequenter Anwendung lassen sich optimale Ergebnisse erzielen.

Wer sollte sich untersuchen lassen?

Die Kieferorthopädie ist für jeden Menschen von Bedeutung. Gerade Zähne und eine korrekte Kaufunktion sind ein Grundrecht. Dafür muss jedoch zunächst die Mundstruktur analysiert werden. Diese Analyse erfolgt durch einen spezialisierten Facharzt, der Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne erkennt und behandelt. Somit ist die Kieferorthopädie ein essenzieller Bestandteil eines gesunden Lebens. Zahnärztliche Untersuchungen sollten ernst genommen und empfohlene Behandlungen umgesetzt werden. Dadurch lässt sich die Lebensqualität deutlich steigern, denn beschwerdefreies Essen, klare Aussprache und ein ästhetisches Erscheinungsbild sind nur mit korrekt ausgerichteten Zähnen möglich.

Warum ist eine kieferorthopädische Untersuchung wichtig?

Dank moderner Technologie und fachlicher Expertise können viele Probleme heute erfolgreich behandelt oder sogar verhindert werden. Der Nutzen beschränkt sich nicht nur auf die Ästhetik: Gerade Zähne erleichtern die Mundhygiene und reduzieren die Bildung von Bakterien. Regelmäßige Zahnpflege und Kontrolluntersuchungen sind eine persönliche Verantwortung. Darüber hinaus können durch die Kieferorthopädie Kieferfehlstellungen und Zahnunregelmäßigkeiten korrigiert werden, was zu einem gesünderen Leben beiträgt. Lebensqualität und Selbstbewusstsein stehen in direktem Zusammenhang mit der Mundgesundheit. Daher sollte dieser Fachbereich der Zahnmedizin nicht vernachlässigt werden. Jeder Mensch sollte sich kieferorthopädisch untersuchen lassen.